Samstag, 19. Mai 2007

KIKS Neuigkeiten #1

Es ist vollbracht. Nach bald zehn Jahren Flickschusterei durch uns, hat sich
Florian Meerwinck - Instant Design - entschlossen, die Web-Seite neu zu
entwerfen und zu produzieren. Vielen Dank.

Es lohnt sich also wieder mal, auf die Seite zu schauen. Und: Wir freuen uns
über rege Kritik.

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Mitmacher

Vielen Dank für die vielfältige Bekundung mitzumachen. Freundlicherweise
sind auch schon Zusagen aus anderen Städten eingegangen.

Sehr gerne erwarten wir weitere Beiträge. Und natürlich freuen wir uns auch
über Traumtänzer, Vorleser, Cineasten...

Um Eure Beiträge koordinieren zu können, beachtet bitte:
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Raumplanung für Mitmacher

Wir werden nach dem dritten Erkundungs-Frühstück mit der Raumplanung
und -aufteilung beginnen.

Bitte tragt, sofern noch nicht geschehen, Eure Projektinformationen auf dem
Formular unserer web-Seite ein:

http://www.24-stunden-ausstellung.de/cms/pages/kunst-ist-kein-spaDF/raumplanung.php

Eine kleine Hilfestellung findet Ihr rechts neben dem Formular.

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Helfer

Für die Unterstützung in den Tagen vor der Ausstellung haben bereits einige
Freunde der 24-Stunden-Ausstellung ihre Mithilfe zugesagt:

So werden mehrere "Handwerker", Beleuchter, Photographen, Dokumentaristinnen
und sogar ein Koch zum besten Ablauf beitragen.

Uns ist geholfen, wenn sich noch ein paar Leute melden, die ebenfalls in den
Tagen davor, oder einzelnen Tagen, dabei sind.
Bitte meldet Euch, wenn Ihr helfen könnt.

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Förderer

Wer mit auf der Fördererliste erscheinen möchte, hat vielleicht am
Monatsende noch ein wenig Geld in der Börse oder am Monatsanfang zuviel auf
dem Konto.

Über ein wenig freuen wir uns durchaus. Es wird auf jeden Fall wohlwollend
in die Veranstaltung investiert.

Genauso sind Sachspenden herzlich willkommen - zum Beispiel für die
Verpflegung der Mithelfer in den Tagen davor.

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Plakate, Postkarten...

So früh waren wir noch nie dran: Die Postkarten sind, so wie es aussieht,
Michael Berninger - culturtraeger - sei Dank, bereits nächste Woche fertig.

Das Siebdruck-Plakat wird von Lars Förster - innprime.de - bis Ende Mai
gedruckt.

Für das Motiv danken wir zum zwölften Mal in Folge dem Illustrator Thomas
Matthaeus Müller. Matthaeus hatte 1993 mit Harald Alff und Andreas Tauber
die erste 24-Stunden-Ausstellung veranstaltet.

Sven vom ZORO hat sich bereit erklärt, zwei Wochen vor der Ausstellung, auch
noch kleinformatige Plakate für den Aushang in Leipzig zu fertigen.

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Öffentlichkeit

Gerade beginnen wir für die Öffentlichkeit der Ausstellung zu sorgen.
Der Kreuzer hat eine Geschichte im Juni-Heft angekündigt.
An weiterer Publikation in Schrift und Ton arbeiten wir.

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BLOG

Zum ersten Mal haben wir einen Blog eingerichtet.

In diesem Blog kann jeder lesen und kommentieren. Wer neue Beiträge
verfassen will, schickt bitte eine kurze eMail.

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Subbotnik und viertes Erkundungs-Frühstück

Am Samstag, den 2. Juni, dürft Ihr Hand anlegen. Ab 10 Uhr werden wir uns
hoffentlich zahlreich um die eine und andere Angelegenheit kümmern.

Am Sonntag darauf laden wir zum vierten Vorbereitungs-Frühstück.

Eine Einladung für beides erhaltet Ihr noch in einer weiteren eMail.

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KIKS Neuigkeiten #2
erhaltet Ihr, sobald sich wieder einige Neuigkeiten angesammelt haben.


Herzlich - die GalerieRieRiemann

Freitag, 11. Mai 2007

POSTKARTE



Dienstag, 1. Mai 2007

Kunst ist wirklich KEIN SPASS:

Michelangelo: Ah, I know that, we all know that, what about a bit of artistic license?

Pope: Well one Messiah is what I want!

Michelangelo: I'll tell you what you want, mate! You want a bloody photographer! That's you want. Not a bloody creative artist to crease you up...

alles zusammen hier.



Montag, 30. April 2007

Einladung zum zweiten Frühstück: KUNST IST KEIN SPASS: Sonntag, 6. Mai, ab 12 Uhr

Liebe Freunde der 24-Stunden-Ausstellung,
Mitmacher, Helfer und Förderer:

Das zweite Erkundungs-Frühstück zur Vorbereitung der dreizehnten 24-Stunden-Ausstellung findet am Sonntag, dem 6. Mai, ab 12 Uhr auf dem Werksgelände WESTWERK, im ehemaligen Industriearmaturenwerk, in der Karl-Heine-Straße 87 in Plagwitz statt.

Es ist Gelegenheit, sich das Gelände anzusehen, über Ideen und Projekte zu reden und sich untereinander auszutauschen.
Wer hat solle seine Taschenlampe mitbringen.

Für Kaffee und Tee, Brötchen, Marmelade und Honig ist gesorgt.
Wer möchte, sollte von dem mitbringen, was er selber gern zum Frühstück hat - und davon einfach etwas mehr.
Bei diesem zweiten Frühstück vor Ort haben wir zwar Strom, aber noch immer kein fließendes Wasser. Um es einfacher zu gestalten bitten wir alle, nach belieben Tee oder Kaffee in Thermosflaschen mitzubringen...

Wir freuen uns über Euer Kommen.

Lasst von Euch hören und leitet die Nachricht an alle weiter, von denen Ihr wisst, dass sie daran Interesse haben.

Herzlich - die GalerieRieRiemann
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Dienstag, 24. April 2007

English

ich habe erst mal einen Kompromiss gebaut:

Ich hoffe, Ihr könnt damit leben :-)
beste grüsse - karsten







Samstag, 21. April 2007

WG: kunstspass

hello native speaker!
what´s the best way to say: "Kunst ist kein Spass" in English?
See the discussion below.
We need a meaning similar to
"Art is (mostly) a serious thing!"
Please answer, if you can help - or see the discussion here:
thanks in advance!
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Gesendet: Freitag, 20. April 2007 19:58
An: karsten
Betreff: kunstspass
....
....
auch denke ich, dass ART IS NO FUN eher "kunst MACHT keinen spaß" bedeutet. besser wäre hier vielleicht:
art isn't fun, oder gar eigentlich noch besser: art is not a joke, art is no joke. außer, natürlich, genau diese doppeldeutigkeit soll hier so zum ausdruck kommen.
das klappt aber eben nur im deutschen, dass spaß = witz = das gegenteil von ernst ist. das lustige an diesem spruch, dass er kunst ernst nehmen möchte, es als mühevolle arbeit betrachtet, und gleichzeitig als witz... nun, die engländer haben hierfür ziemlich genaue wörter, die stark definierend sind...
...
...
soweit, sogut.
lieben gruß
*sülf

Freitag, 20. April 2007

IAL Leipzig im Spiegel der Medien

Anbei ein kleines Zitat aus einem Artikel, den Meike John für die Leipziger Volkszeitung Mitte der 1990er Jahre über den Nachfolgebetrieb des "VEB Industriearmaturen und Apparatebau Leipzig" (IAL) schrieb:

Überschrift: "Armaturen-Werk Leipzig behauptet sich am Markt"
Unterzeile: "Firmenchef: Auftragslage deutlich verbessert"

"[...] 32 Mitarbeiter zählt heute die Belegschaft von Voigts Leipziger Betrieben [Anm.: Eberhard Voigt, ein gebürtiger Sachse, war der Geschäftsführer des Werks]. Eine kleine Truppe im Verhältnis zu dem mehrere hundert Mitarbeiter zählenden Vorgängorbetrieb IAL im DDR-Kombinat 'Magdeburger Armaturen-Werke'. Doch nach zahlreichen Wirren um die erste Privatisierung der IAL nach der Wende und um die Gesamtvollstreckung im Jahr 1995 ist allein die Tatsache, daß es die Traditionsfirma noch gibt, aus Voigts Sicht bemerkenswert. Im Juni 1995 hat er aus der Konkursmasse der früheren IAL das Invetar gekauft. [...]
'Unsere Auftragslage hat sich in den vergangenen Monaten zum Glück deutlich verbessert', erklärt Voigt. Industriekonzerne wie Dea, BASF, Hoechst, Hüls und die Rheinische Ruhrkohle zählten zu den Kunden. Vor allem die Kondensattechnik des Leipziger Apparatebaus sei in der chemischen Industrie und in Kraftwerken aber auch in Brauereien gefragt. Auch die Industrie-Armaturen aus Leipzig fänden trotz massiver Konkurrenz aus dem Westen wieder Abnehmer. 'Vor allem in Osteuropa hat die IAL immer noch einen guten Namen', so Voigt."

Montag, 16. April 2007

Bilder vom Gelände

Nicht abschrecken lassen und keine repräsentativen Aufnahmen erwarten: das Gelände im Rohzustand gibt es hier

De Kunst is geen pret!


Nicolas Manenti nimmt das Ausstellungsmotto sehr ernst.

Dienstag, 10. April 2007

Kunst ist kein Spaß sondern Prozentrechnung?

Bin mir nicht ganz sicher, wieviel Spaß und wieviel Kunst hier dabei ist, aber ich find es ganz spannend:

www.designklicks.de

Unter dem Stichwort Schwarmintelligenz geht es den Machern darum "
Momentaufnahmen einer neuen Ästhetik zu zeigen".
Die eingestellten Bilder werden in einem Wertekosmos
zwischen den Polen Lust und Kontrolle, Harmonie und Konflikt verortet. Ergeben soll sich dann "eine Art Stimmungsbarometer für die Bildsprache". Prozentzahlen geben Auskunft darüber, ob die eingestellten Bilder derzeit überwiegend romantisch, technisch oder fremdartig sind.


Hmm...
Na ja.
Kunst ist eben kein Spaß!


Donnerstag, 5. April 2007

HIER gibt es etwas wirklich schönes, sozusagen zum aufwärmen .... :-)



viel spass damit - karsten

p.s.: Nachtrag für die Freunden von Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=AhfS_XidCRE






http://www.peter-william-holden.com/deutsch/installations/autogene/autogenegerman.html
nun, es gibt da ja auch: www.kunst-spass.de

und dort gibt es Informationen:
"Warum Kunst-Spaß?

Kunst-Spass ist eine Tätigkeit mit künstlerischem und kreativem Anspruch, deren oberstes Ziel der Spass an der Sache ist.

Der Kunst-Spass beginnt mit der Idee und Planung eines Projekts, bleibt während der Fertigstellung erhalten und soll später dem Betrachter Spass und Freude bringen. Dabei können sämtliche Stilrichtungen und Materialen verwendet und miteinander kombiniert werden."

Beispiele gefällig? --> http://www.kunst-spass.de/gravuren.html

sollen wir die für die dreizehnte einladen=???

?

Sonntag, 1. April 2007

Was ist Kunst? Was ist Spaß?

Kunst kommt von Können.
Kunst ist Kreativität.
Kunst ist Nonkonformismus.
Kunst ist Selbstzweck.
Kunst möchte etwas aussagen.
Kunst kann nicht jeder.
Kunst macht nicht jeder.
Kunst mag nicht jeder.
Kunst ist Geschmackssache.
Kunst ist Herausforderung.
Kunst entsteht im Auge des Betrachters.
Kunst ist schön - Alltag ist schöner. (Peter Licht)

Kunstschule Kunstunterricht Kunstlehrer Kunstkritiker Kunsttheorie Kunsthändler Kunstrasen Kunstblumen Kunstförderung Kunst_am_Bau Kunstrichtung Bildende_Kunst Kunststück Kunststoff Kunstepoche Lebenskünstler Filmkunst Kunst_und_Kultur Kunst_und_Kommerz künstlich künstlerisch

http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst

War nur Spaß Spaßbremse Spaßvogel Spaßmacher Spaßverderber Spaßbad (be-)spaßen

Spaß auf Kosten eines anderen
Spaß machen
Spaß verstehen
(sich einen) Spaß erlauben
Spaß haben
Spiel und Spaß
Spaß muss sein
Aus Spaß (an der Freud')
Spaß ist harte Arbeit
Da hört der Spaß auf

http://de.wikipedia.org/wiki/Spaß

Freitag, 23. März 2007

24 Stunden für alle

24 Stunden für alle


In einer gut sortierten Enzyklopädie fände man 24-Stunden-Ausstellungen vermutlich in der Kategorie "Dinge, die man nicht erklären kann, sondern erleben muss". Denn 24-Stunden-Ausstellungen sind anders. Sie sind nicht bemüht anders wie ein Restaurant, das sich von der Konkurrenz abheben will, oder wie eine Stadt, die krampfhaft nach einem Alleinstellungsmerkmal sucht, einer Unique Selling Proposition. Sie sind auch nicht virtuos anders wie ein Kurator, der den Trends des Kunstbetriebs immer einen Schritt voraus ist. 24-Stunden-Ausstellungen sind anders, weil sie all diese Kämpfe und Eitelkeiten nicht nötig haben.

24-Stunden-Ausstellungen entstehen nicht am Reißbrett auf halben Weg zwischen Direktion und Marketingabteilung. Sie machen sich weit größere dynamische Prozesse zu Nutze, sie moderieren das Potential einer kreativen Masse, anstatt auf den Genius einzelner Bevollmächtigter zu setzen. Zufälle kuratieren ebenso mit wie die Einfälle aller Beteiligten. Thilo Egenberger und Karsten Wendt, die sich über die Jahre hinweg als die Macher der Schau herauskristallisiert haben, bleiben im Hintergrund. Richtungen geben sie nur zaghaft vor, in erster Linie organisieren und schaffen sie Freiräume. Da beide in der Leipziger Kulturszene verankert sind – nicht zuletzt in der Off-Szene zwischen Bimbo Town, Noch Besser Leben, UT Connewitz und Zoro –, können sie bei der Wahl spannender Orte und pointierter, nicht selten auf den Nerv der Zeit zielender Titel auf breites Wissen zurückgreifen.

Am Anfang steht oft ein Eindruck, ein Erlebnis, ein Gefühl. Das Wir-Schlafen-Nie der New Economy, gepaart mit dem Tempo im vernetzten globalen Dorf, gepaart mit der Sehnsucht nach gesellschaftlicher Veränderung, fand gewissermaßen Ausdruck in der 24-Stunden-Ausstellung "ZEITist" (2002), die Dank Umstellung auf Winterzeit 25 Stunden dauerte. Zur Ausstellungsidee muss dann ein passender Ort gefunden werden. Anschließend werden Künstler zu Ortserkundungen und Frühstücken eingeladen, wobei "Künstler" bewusst weit gefasst wird, einen Akademieabschluss muss niemand vorweisen. Nach und nach nimmt die Ausstellung Konturen an. Work in progress bis zur letzten Sekunde (und mitunter darüber hinaus).

2007 lautet der Ausstellungstitel "Kunst ist kein Spaß", nicht zuletzt angeregt durch Lokalpolitiker, die alternative Kulturprojekte belächeln oder gar zerschlagen wollen. "Kunst ist kein Spaß" wird am Samstag, den 23. Juni 2007, von null Uhr bis 24 Uhr in der ehemaligen Armaturenfabrik (Karl-Heine-Straße 87-93) stattfinden. Es wird die dreizehnte 24-Stunden-Ausstellung sein.

Die erste, "Gefährliche Habenichtse", veranstalteten die Künstler Thomas Matthäus Müller, Andreas Tauber und Harald Alff 1993. Die Bewohner einer WG in der Leipziger Riemannstraße 44 griffen die Idee auf und führen sie als ortlose und nichtkommerzielle GalerieRieRiemann bis heute in wechselnder Besetzung weiter. Das Konzept "Kunst ist für alle da" will Kunst und Künstler an anderen Orten als den etablierten präsentieren und nicht zuletzt Berührungsängste abbauen.

Text: Hendrik Pupat

Donnerstag, 15. März 2007

Ein Eindruck vorab, Fotos vom Januar 2007:




etwas mehr ist zu sehen unter:
http://picasaweb.google.com/bestpicturepoint/Armaturenwerk

viel Spass beim ansehen!
k.
Posted by Picasa

Mittwoch, 14. März 2007

KIKS

De kunst is geen pret!

L'art n'est pas un amusement!

¡El arte no es diversión!

Искусствоом будет никакая потеха!

A arte não é divertimento!

L'arte non è divertimento!

Η τέχνη δεν είναι καμία διασκέδαση!

艺术是没有乐趣! 艺术不是乐趣!

芸術は楽しみでない!

예술은 재미! 예술은 재미가 아니다 !

Art is not fun!
DER ORT: VOHRWERK

DIE ZEIT: 23.6.2007 von 00:00 bis 24:00